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Das kann man wirklich ein Finale nennen!

Über einen Zeitraum von zwei Jahren und vier Vorfinals in vier Städten erstreckte sich der renommierteste Wettbewerb für den (nicht immer nur) süßen Teil der Küche, die Patisserie. 

In die letzte Runde des „Patissier des Jahres“, die am 8. Oktober live auf der Foodmesse „Anuga“ in Köln vor Fachpublikum ausgetragen wurde, hatten sich acht von 250 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz qualifiziert und werkelten den gesamten Messetag über eifrig an ihren Kreationen.

Nur fünf Stunden – und das ist für ein Patisserie-Produkt nicht viel Zeit – hatten sie, um jeweils ein „Freestyle-Dessert“, eine Praline und, als wettbewerbsseitig vorgegebenes Pflichtelement, ein Dessert aus Pumpernickel, Frischkäse und Preiselbeere zu kreieren, und das für jeweils sieben Personen.

Patissier des Jahres 2017 - Impressionen und Siegerehrung

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Die drei Besten im Finale

Aus Basel war Mike Kainz angereist. Er arbeitet als „Chef de Partie Patisserie“ in der Brasserie des „Grand Hotel Trois Rois“, die auch eine sehr gute Cocktailbar hat, 2011 wurde sie bei den renommierten „Mixology Bar Awards“ zur „Hotelbar des Jahres“ gekürt. Zwischen Küche und Bar gibt es Verbindungen: „Wir haben eine viergängige Cocktail-Experience, bei der wir vier Gourmet-Speisen inklusive Dessert zu korrespondierenden Cocktails schicken“, berichtet er uns, während er sein „Freestyle-Dessert“ zubereitet: einen aus Schokolade, Gerste und Quitte nachgebauten Ovomaltine-Riegel, wie ihn die Schweizer gerne zur Stärkung zwischendurch essen, dazu gibt es ein Quittensorbet. Seine Praline formte er mit Oro Nero, Salz-Karamell und Feulletine.

Er überzeugte mit seinem süßen Trio am Ende die Jury von allen acht Teilnehmern am meisten: Mike Kainz ist der „Patissier des Jahres 2017“! Er belegte den ersten Platz vor Yoshiko Sato und André Siebertz, Chef Patissier im „Hotel Clostermanns Hof“ aus Niederkassel, Kainz gewann zusätzlich den Sonderpreis für das beste Dessert mit Schokolade.

Siegermenü von Mike Kanz

  • ein Freestyle-Dessert aus Schokolade, Gerste und Quitte
  • eine Praline mit Oro Nero, Salz-Karamell und Feuilletine
  • eine Interpretation des 3-Kompontendesserts „Pausenbrot“ mit den drei vorgegeben Zutaten Pumpernickel, Frischkäse und Preiselbeere

Rahmenprogramm

Neben dem Live-Wettbewerb wurden den Fachbesuchern auch ein besonderes Rahmenprogramm geboten. Unter anderem einen Workshop mit dem Sternekoch Christian Sturm-Willms (YUNICO* in Bonn). Dort konnten alle Dessert-Begeisterten Einblick in die Machart seiner Lieblingsdesserts bekommen. Zum Einsatz kamen asiatische Aromen und Komponenten in allen Formen und Farben.

Jetzt die Rezepte von Christian Sturm-Willms downloaden

(Bitte beachten Sie, dass Sie für den Download angemeldet sein müssen.)

Quelle:
Texte und Bilder von *nomyblog
Bilder von Melanie Bauer Photodesign
Bilder von Julian Redondo Bueno