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Gedämpft, gerollt, gebraten, gewickelt: Die Küche aus dem fernen Osten ist äußerst vielfältig, frisch und reich an Aromen. Ein Paradebeispiel dafür sind die so beliebten asiatischen Suppen.

Besonders populär sind Nudelsuppen. Das sind meist gut gewürzte Brühen, in denen ein ganzer Berg an Reis-, Mie-, Ramen-, Udon-, Soba-, Somen-, Glas- oder Shiratakinudeln auf Fleisch, Gemüse und Kräutern thront.

Hier finden Sie unsere Favoriten der beliebtesten Nudelsuppen aus acht asiatischen Ländern: 

Thailand

Das oft sehr scharfe thailändische Essen wird mit erfrischenden Kräutern und Gewürzen wie Zitronengras, Limettenkafir oder Koriander zu einem sehr aromatischen Erlebnis. Neben Klassikern wie Gaeng Phaneng oder der Thai Yellow Soup, sind Garnelen im Teigmantel oder süß-sauer gebratener Fisch beliebt.

Besondere Zutaten:

  • Krachai: Das auch als Fingerwurz oder Chinesischer Ingwer genannte Rhizom einer Pflanze aus der Ingwerfamilie, wird geraspelt speziell in Fisch-Currys und nur in Thailand und Laos verwendet.
  • Erbsenauberginen:  Die knackigen, hellgrünen Früchte schmecken frisch mit leicht bitterer Note und besonders gut in grünen Currys.
  • Blätter vom Wilden Pfeffer: Aus ihnen wird der Snack Miang Kam hergestellt. Das sind kleine Päckchen aus den würzigen, pfeffrigen Blättern, gefüllt z.B. mit Erdnüssen, getrockneten Shrimps, Knoblauch und Ingwer.

Zum Rezept:
Gaeng Phaneng

Zum Rezept:
Thai Yellow Soup

Super Mood Food | Rezept Gaeng Phanaeng

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Vietnam

Was die Küche Vietnams von allen anderen unterscheidet: Dutzende frische Kräuter werden hier in großen Mengen eingesetzt. So wird der typische, üppige Kräuterteller zu fast allen Gerichten gereicht – allen voran zur traditionellen Rindersuppe „Pho“.

Typische Komponenten auf dem Kräuterteller:

  • Vietnamesischer Koriander: Sein pfeffriger Geschmack und leichtes Korianderaroma passen hervorragend zu Salaten, Suppen und Fisch.
  • Reisfeldpflanze: Blätter und Stängel schmecken prickelnd und leicht nach Zitrus und Kreuzkümmel.
  • Rote Perilla: Die auch als rotes Shiso bekannte Pflanze hat einen exotischen Geschmack, der an Kreuzkümmel erinnert.

 

Japan

Die japanische Küche gilt als eine der gesündesten weltweit: Die Speisen sind traditionell leicht und mild. Typische Zutaten sind Fisch, Meeresfrüchte und Meerespflanzen wie Seegurken oder Algen. Auch Rohes oder nur kurz Gegartes ist sehr beliebt. Fleisch wird eher sparsam verwendet und gerne hauchdünn geschnitten wie bei den populären Sukjyaki oder Shabu-Shabu.

Das Meer lässt grüßen:

  • Katsuo:  Wird aus getrocknetem, geräuchertem Thunfisch gewonnen und für Dashi-Brühen verwendet.
  • Algensalat: Schmeckt leicht, säuerlich erfrischend und nach Meer. Er wird traditionell mit der Wakame-Alge, Krebs und Gurke zubereitet.
  • Konbu: Der getrocknete Seetang verleiht Brühen ihren berühmten Umami-Geschmack.

 

China

Schwalbennester oder Schlangenfleisch in der Suppe, stinkender Tofu als Beilage ... Keine Frage: Die chinesische Küche ist extravagant. Schärfe, Eingelegtes und Eingesalzenes spielen eine wichtige Rolle.

Besondere Spezialitäten:

  • Tee-Eier: Die marmorierten Eier werden samt Schale einen ganzen Tag in Tee und Gewürzen mariniert. 
  • Stinke-Tofu: Der fermentierte und marinierte Tofu riecht und schmeckt sehr  intensiv und wird traditionell mit süß-saurem Essiggemüse oder einer Chilisauce gegessen. 
  • Chinesische Breadsticks: Die frittierten Teigstangen tunkt man zum Frühstück gerne in süße Sojamilch oder Nudelsuppe.

Natürlich werden auch in China landauf und landab Suppen gegessen. Besonders beliebt ist die Nudelsuppe Kung Pho.

 

Korea

Sehr scharf, sehr würzig, sehr viel Knoblauch: Die koreanische Küche hat geschmacklich einiges zu bieten. Traditionell wird hierzulande täglich drei Mal warm gegessen. Bei jeder Mahlzeit kommen viele kleine Schüsseln und Teller auf den Tisch – wie z.B. auch beim Banchan, der koreanischen Tapasvariante.

Die koreanische Seele

Was bei keinem Essen fehlen darf: Kimchi. Jede Region, jede Familie hat ihr eigenes Rezept. Das scharfe, marinierte, milchsäurevergorene Kohl-Pendant zum Sauerkraut wird auch schon zum Frühstück serviert. Es bringt geschmacklich das gewisse Etwas in viele Gerichte und ist dabei ganz einfach gemacht:

 

Malaysia

Im Vielvölkerstaat gibt es Currys in allen Variationen. Gerne mit Ziege, Lamm oder Fisch und einer ordentlichen Portion Sambal, der scharfen Chili-Knoblauch-Shrimppaste. Saucen werden oft mit Kokosnuss, Ingwer, Chili, Knoblauch und Tumerik – ähnlich dem Kardamom – verfeinert.
 

Typische Zutaten

  • Asam gelugor: In Streifen geschnittene und getrocknete Tamarinde.
  • Yambohne: Die auch als Jicama bekannte Wurzelknolle kann roh oder gekocht verzehrt werden.  Ihr Geschmack ist leicht erdig-süßlich und ihre Konsistenz vergleichbar mit Rettich.
  • Bilimbi: Die kleine Frucht ist mit der Sternenfrucht verwandt. Ihr frischer, herbsäuerlicher Geschmack wird gerne für Chutneys, Konfitüren und Säfte verwendet.

Myanmar

Aromatische Currys zählen zu Myanmars Spezialitäten. Sie sind weniger gewürzt als die indischen und weniger scharf als die thailändischen, begeistern dafür aber mit subtilen Aromen. Gewürze wie Koriander, Kurkuma, Zimt und Nelken werden hier sehr gerne verwendet.

Auch in Malaysia besteht eine typische Mahlzeit aus vielen kleinen Gerichten. Dabei sollte immer die Balance aus den  Hauptgeschmacksrichtungen salzig, süss, scharf, sauer und bitter hergestellt werden.

Zum Rezept:
Ohn No Kauk

 

Philippinen

Die philippinische Küche wurde von vielen Kulturen geprägt.  Der Geschmack ist eher mild und spielt gerne mit sauren Noten. So wird Fleisch wie Huhn oder Schwein gerne mit Essig, Sojasauce und viel Knoblauch gegart und Suppen mit Fleisch oder Fisch werden durch Tamarinden gesäuert.

Beliebtes Gemüse:

  • Kangkong: Die als Wasserspinat bekannte Pflanze kann roh oder gekocht gegessen werden. Kangkong schmeckt mild und ist ein beliebtes Wokgemüse.
  • Chayote: Das exotische Gemüse erinnert mit seinem süßlichen Geschmack an eine sehr milde Kohlrabi und schmeckt gut in Eintöpfen, als Beilage oder in Salaten.