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An den Feiertagen sind deine Gäste in Schlemmer- und Gönnerlaune. Sie achten nicht so sehr aufs Geld, wollen dafür aber auch etwas Besonderes bekommen. Verwöhnen deine Kunden mit neuen Ideen und kulinarischen Überraschungen. Während festliche (möglicherweise sogar All-you-can-eat-) Buffets ein klares Auslaufmodell sind, bleiben Menüs weiterhin im Trend. Doch auch sie bekommen in der modernen Küche ein neues Gesicht. Ein besonderes Augenmerk lohnt sich dabei, auf das Dessert zu legen – hier kannst du in dieser Saison Ihre ganze Kreativität ausleben ... und ganz nebenbei noch deinen Umsatz steigern!

 

DREI-GANG-SCHALTUNG DELUXE

Ein Update fürs Menü

Vor-, Haupt- und Nachspeise sind der Klassiker für gastronomische Festtage. Selbstverständlich ist auch die Erweiterung auf fünf Gänge „gangbar“. Dennoch haben sich Menü-Trends geändert: Die Bauch-vollschlagen-Mentalität der früheren Jahre ist einemneuen Bewusstsein gewichen. Üppige Sattmacherteller, die den Gast schon vor der Nachspeise fast platzen lassen, werden von kleineren, aber umso feineren Gängen abgelöst. Qualitativ hochwertig, kulinarisch anspruchsvoll und ehrlich – das ist die moderne Menü-Maxime!

 

  • Flüssig und Fest aus einem Guss: Mit trendigen Drink & Dine Menüs holst du das etwas stiefmütterlich behandelte Thema „Getränke“ aus dem Schatten. Wasser, Wein, (Craft-) Bier und Cocktails erleben momentan eine starke Aufmerksamkeit. Da bietet es sich an, gleich ein perfektes Pairing anzubieten. Das kommt etwas frecher rüber als die gediegene Empfehlung am Tisch. Ganz „nebenbei“ stärkst du durch eine auserwählte Getränkekarte dein Profil und die Gewinnspanne.

  • Probieren und amüsieren: Wie füreinander gemacht sind die neue Lust am Teilen und Talken. Sharing und Socializing treffen jetzt auf „Tasting-Trays“: Die Probier-Tablets kommen wie Mini-Drei-Gänge-Menüs daher. Drei kleine Speisen mit drei passenden Getränken und das in verschiedenen Varianten, sodass jeder beim Anderen probieren kann. Wie wäre es z.B. mit dreimal Weihnachts-Dreierlei von Gans, Fisch und Saisongemüse mit passendem Wein? Deinen Gästen garantierst du so eine breite Genusspalette, einen anregenden Abend und dir selbst einen höheren Durchschnittsbon.

DESSERT: HAUPTROLLE FÜR DAS NACHSPIEL

... und ein Heimspiel für Ihre Kreativität

Das Dessert ist die Krönung eines gelungenen Menüs. Während Gäste sonst häufig mal darauf verzichten, weil sie schon zu satt sind oder sparen wollen, sollte dem Nachtisch beim Festtagsmenü eine besondere Rolle zukommen. Der köstliche Abschiedsgruß gibt einem Genießerabend den letzten Feinschliff – und ist zudem das Sahnehäubchen auf deinem Umsatz!

DIE LETZTE ERNTE

Halb Apfel, halb Birne

Bis zum ersten Nachtfrost können Quitten am Baum bleiben. Die späte Oktober-Sonne verleiht ihnen ihr unvergleichliches Aroma, das an eine Mixtur aus Rosenduft, Äpfel und Zitronen erinnert. Roh kann man Quitten nicht essen, aber als Saft (späte Früchte), Gelee (frühe Ernte), Kompott oder Likör sind sie eine Köstlichkeit. Wie wäre es mit einem lauwarmen Quitten-Crumble auf deiner winterlichen Dessertkarte? Oder Bratquitte, statt Bratapfel? Zusammen mit Vanilleeis, Nüssen, Rosinen und/oder Marzipan rufst du damit schönste Kindheitserinnerungen wach!

  • Apfelquitten sind etwas aromatischer mit einem harten, eher trockenen Fruchtfleisch – empfehlenswert ist die sehr aromatische Sorte „Konstantinopeler“.
  • Birnenquitten sind weicher und leichter zu verarbeiten, geschmacklich allerdings etwas zurück­haltender – kosten Sie die aus Ungarn stammende Sorte „Bereczki“.
  • Cido ist eine Besonderheit: die nordische Zitrone ist eine äußerst aromatische, zitronen- bis orangegelbe Zierquitte.

Tipp: Reibe vor der Verarbeitung die äußere Flaumschicht ab, denn sie verändert den Geschmack eher negativ!

 

DER NEUESTE SCHREI UND DIE COOLSTEN WINTER-LOOKS

Überraschend, verrückt, verspielt: Winterwonderland zum Naschen

Dem Dessert gehört zurzeit der ganz große Auftritt. Optisch spektakuläre Kreationen sind perfekt für Silvester oder Firmen-Events! Für das feierliche Weihnachtsmenü holst du dir Schnee und Winterzauber auf deine Dessert-Teller. Dazu eine einfallsreiche Namensgebung und schon kann der krönende Abschluss auf der Zunge deiner begeisterten Gäste zergehen. Leichtigkeit spielt bei so einem furiosen Finale natürlich keine Rolle. Zutaten und Machart sollten dennoch ins „Better“-Konzept passen und möglichst regional, saisonal und homemade sein. Auch an vegane und laktosefreie Angebote denken!

Freak-Shakes sind nichts anderes als Milchshakes mit optisch wie geschmacklich verrücktem und kunstvoll aufgetürmtem Topping. Weihnachtsoptik? Macht eine christbaumförmige Basilikum-Sahne-Haube und aufgesteckte Tannenspitzen als stilisierter Winterwald.

Überraschungsfüllungen geben deinem Dessert Event-Charakter, wenn Gäste sie selbst einspritzen oder erst entdecken müssen. Was drin ist, entscheidet deine Kreativität: warm, kalt, süß, salzig?

Ungewöhnliche Knallfarben machen das Dessert zum Showdown. Die Farben sollten natürlicher sein als sie aussehen, also möglichst von Superfoods wie Beeren, Matcha oder Rote Bete stammen. Ein Topping aus halbgefrorenen Beeren oder kandierten Blütenblättern verleiht Winter-Look!

Let it snow: Ob Vanilleeis, Baiser oder helle Macarons – alles was rund und weiß ist, wird jetzt auf den Namen Schneeball getauft. Kokosflocken und Puderzucker mimen einen appetitlichen „Schnee“.