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Wann hast du zum letzten Mal einen Tisch oder ein Hotelzimmer reserviert, ohne dich vorher im Internet schlau gemacht zu haben? Eine authentische Präsenz online und in sozialen Medien ist für Gastronomen nicht nur kostenlose Werbung – sie ist heutzutage schlicht unverzichtbar. 52 % aller Inhaber und Köche geben an, dass sich die Kundenfrequenz mithilfe sozialer Medien steigern lässt*.  (*Ein Leitfaden für Social Media, Unilever Food Solutions, 20XX Seite 2)

Für mehr Fans, Gäste und Reservierungen brauchst du gute Fotos. Bilder, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und den Charakter deines Restaurants und der Qualität deiner Kochkunst auf den Punkt bringen. Wir haben mit professionellen Food-Fotografen gesprochen und ein paar wertvolle Tipps für euer nächstes Shooting  gesammelt.

 

Schritt 1 - Leg eine Motivliste an

  • Notiere alle Details und die Reihenfolge der Gerichte, die du fotografieren willst. Als Ablaufplan für dich und dein Team.
  • Definiere genau, was das Foto später zeigen soll und umreiße den Bildausschnitt mithilfe eines Layouts oder Storyboards z.B. als grobe Zeichnung.
  • Dein Ablaufplan hilft, die besten Blickwinkel für jedes Foto vorab festzulegen. Burger seitlich auf „Augenhöhe“, Salate am besten so, wie man sie als Gast auf den Tisch vor sich sieht, Pasta und Bowls vertikal von oben.
  • Auch fürs Einkaufen der Zutaten und das Besorgen der Requisiten ist der Ablaufplan dich und dein Team eine große Hilfe.
 

Schritt 2 - Plane das Setting

  • Kaufe ausreichend Zutaten ein, damit du mehrere Foto-Variationen eines Gerichts schießen kannst und für jedes Gericht einen Platzhalter einplanen kannst.
  • Platzhalter sind wichtig, um die Gestaltung und die Beleuchtung der Foto-Location auszusteuern. Wichtig: Verwende nur Zutaten, die in Form, Farbe und Größe genau deinem Original-Gericht entsprechen. Wenn du z.B. einen Veggie-Burger fotografieren willst, nimm als Platzhalter einfach zwei Scheiben Toast und ein gefrorenes Patty. So kannst du dein Setting in aller Ruhe ausstaffieren, denn das Gericht für dein finales Motiv sollte nämlich fürs Foto superfrisch zubereitet sein.
  • Fotografiere aus verschiedenen Perspektiven und bestimme den perfekten Blickwinkel für das ausgewählte Gericht.
 

Schritt 3 - Wähle passende Requisiten aus

  • Geschirr und andere Requisiten sind fast genauso wichtig, wie das Gericht selbst. Teller, Gläser, Tischdecke und Co. müssen in Stil und Charakter zur Speise passen.
  • Motive nicht überladen. Wenn Löffel, Serviette oder ein unruhiger Hintergrund das Foto nicht besser machen, stören sie nur und können raus. Fokussiere das, was am Wichtigsten ist.
  • Achte auf eine authentische Inszenierung deiner Marke. Verwende Requisiten aus deinem Restaurant, um im Motiv die gleiche Stimmung zu erzeugen.
  • Verwende Papier für eine bessere Oberflächenstruktur. Lege Teller mit Pergament oder Backpapier aus. So werden Fotos visuell interessanter und die Kanten von Tellern weicher.
 

Schritt 4 - Achte auf die Beleuchtung

  • Natürliches Essen braucht natürliches Licht. Vermeide wenn möglich Deckenbeleuchtung, Lampen und fotografiere am besten ohne Blitz.
  • Finde die beste Lichtquelle. Deine Fotos müssen nicht in der Küche oder in der Durchreiche geschossen werden. Vielleicht gibt‘s das beste Licht morgens im Eingangsbereich und nachmittags auf Tisch 12.
  • Verzichte auf künstliche und unrealistische Filter. Wenn du mit deinem Smartphone fotografierst, bleib so wirklichkeitsnah wie möglich. Übertriebene Filter oder zu stark bearbeitete Bilder werden von Gästen sofort als unrealistisch erkannt.
 

Schritt 5 - Lege Wert auf Styling

  • Arrangiere das Essen so, dass es beim Blick durch die Kamera gut aussieht – nicht mit dem bloßen Auge. So kannst du auch Licht und Blickwinkel besser festlegen.
  • Weniger ist mehr. Ein minimalistischer Teller sieht einladender aus, als ein großzügig vollgepackter und überladener. Nutze den freibleibenden Weißraum des Tellers als  Rahmen, der dein Gericht formt.
  • Beachte die Umgebungseigenschaften. Extreme Kälte, Hitze, Trockenheit sorgen mit der Zeit dafür, dass pflanzlich basiertes Essen weniger appetitlich aussieht.
  • Bereite heiße Speisen wie Burger mit geschmolzenem Käse oder frischen Zoodles in dampfend cremiger Pilzsauce so vor, dass sie genau in dem Moment fertig sind, wenn du fotografieren willst. Je länger sie unter der Wärmelampe stehen, desto weniger frisch und saftig sehen sie am Set aus.
  • Dressing zuallerletzt. Beim Fotografieren von Salaten warte darauf, bis alle Testfotos perfekt sind und der Blickwinkel feststeht. Denn wenn das Dressing erstmal drauf ist, wird die schönste Salat-Komposition ruckzuck schlaff und weniger ansehnlich.
  • Am besten echt und natürlich. Unterstreiche die Natürlichkeit deiner Zutaten und bringe sie so ungekünstelt und authentisch auf den Teller, wie du es sonst auch tun würdest. Wenn du z.B. gegrillten Brokkoli fotografierst, dürfen ruhig ein paar krosse Krümel auf dem Teller oder Tisch liegen.
 

Schritt 6 - Mach das perfekte Bild

  • Arbeite schnell. Je fixer du Gerichte fotografierst, desto frischer sehen sie aus.
  • Details sind alles. Überprüfe Gläser oder Geschirr auf Flecken und andere Verunreinigungen. Mit Saucen und kleinen Beilagen werden eintönig wirkende Fotos bunter und lebendiger (z.B. mit einem Stück Zitrone oder ein paar Beeren in der hausgemachten Limo)
  • Lieber mehr Fotos, als zu wenige. Fotografiere auch das Drumherum, denn oft ist die Vor- und Zubereitung des Essens genauso spannend, wie das fertige Gericht.
  • Je näher dran, desto besser. Falls deine Kamera über eine Makro-Funktion verfügt, nutze sie. Fülle das Bild mit deinem Gericht voll aus, sodass Betrachter am liebsten gleich reinbeißen würden.
  • Schau dir zwischendurch deine Foto-Ausbeute an und stelle sicher, dass das Essen frisch, heiß und zum Anbeißen aussieht. Prüfe, ob der Fokus der Bilder dein Essen von seiner besten Seite zeigt und achte darauf, dass die Requisiten nicht stören.
  • Halte die Kamera immer auf einer Höhe. Und wenn es in deinem Bild klar erkennbare Linien gibt, sorge beim Fotografieren dafür, dass sie so gerade wie möglich bleiben.
 

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