Egal wie Sie es betrachten: am Ende zählt für Sie als Unternehmer nur, wie viel Geld übrig bleibt. Wir müssen Geld erwirtschaften, um zu leben, unsere Hypothek abzuzahlen, für unsere Rente vorzusorgen, unsere Angestellten zu bezahlen, Ware zu kaufen, in unser Geschäft zu investieren, und, und, und.
Kurz: es geht um die Kontrolle Ihrer Kosten und Einnahmen sowie darum, nicht von unerwarteten Vorfällen überrumpelt zu werden und auch um Entscheidungen auf Basis von Kalkulationen treffen zu können (ist ein Vorhaben machbar oder nicht?). Planen Sie Risiken und Unsicherheiten immer ein, damit Sie, wenn diese auftreten, so abgesichert wie möglich darauf reagieren können.
Oft konzentriert man sich sehr stark auf den Punkt, mehr Gäste in sein Haus zu bekommen, um diese dann mit einem guten Hauptgericht und einem Getränk zufrieden zu stellen. Was ist aber, wenn nicht mehr Gäste kommen, weil die wirtschaftliche Lage schlecht ist oder in der Umgebung viele Restaurants zur Auswahl stehen, zu denen die Gäste gehen können?
Oft hat man viele verschiedene Hauptgerichte auf der Karte, aber nur wenige Suppen und Desserts. Dabei sind Suppe und Dessert bei wenig Arbeitsaufwand hochprofitabel, den Kaffee zum Dessert noch mit hinzu gerechnet. Behandeln Sie diese Gerichte nicht wie Stiefkinder. Geben Sie Ihnen leckere, attraktive Namen. Richten Sie Ihre Desserts attraktiv an und verleiten Sie andere Tische dazu, sich auch eines zu bestellen.
Jede nicht bestellte Suppe, jedes nicht verkaufte Dessert und jeder nicht getrunkene Kaffee sind verlorener Umsatz und nicht erzielter Gewinn für Ihr Unternehmen!
Verschiedene Forschungen haben ergeben, dass Essensgäste oft das erste, zweite oder letzte Gericht auf der Liste auswählen. Auch wählen die meisten Gäste Speisen im mittleren Preisbereich, also selten das günstigste, und noch seltener die teuersten aus. Sortieren Sie also nicht nach Preis sondern nach den für Sie profitabelsten Gerichten.
Achten Sie bei Ihrer Preisgestaltung insbesondere auf die so genannten "Eckpreise", speziell beim Speisenkarten Aushang am Eingang: Preise, die Ihre Gäste mit Ihrer Konkurrenz vergleichen können.
Sie kennen diese Geräte bestimmt: elektronische Kassensysteme in Verbindung mit mobilen Eingabegeräten. Per Funk werden die Bestellungen mit der portablen Komponente des Servicemitarbeiters vom Tisch direkt an die Kasse und zum Drucker am Getränkeausschank oder an den Drucker in der Küche gesendet.
Ein Nachteil ist sicherlich, dass Ihre Mitarbeiter eine gewisse Zeit benötigen, bis sie sicher mit den Geräten umgehen können. Auch muss die Arbeitsweise angepasst werden, um optimal die Geräte zu nutzen, sollte eine Einteilung Chef de rang und Commis erfolgen. Außerdem müssen Sie prüfen, ob solche Geräte in das Ambiente Ihres Hauses passen.
Informieren Sie sich in der Fachpresse und auf den Messen über ständige Weiterentwicklungen in diesem Bereich, um Ihre Effizienz weiter zu steigern.